Einen Tag lang gingen auf dieser Konferenz deutsche und türkische Journalisten gemeinsam mit Vertretern aus Wissenschaft und Politik der Frage nach, welches Deutschlandbild in den türkischen Medien und welches Bild der Türkei in den deutschen Medien gezeichnet wird und diskutierten, welche Rolle und Verantwortung den Medien für ein Gelingen - oder Misslingen -der Beziehungen zwischen Deutschland und der Türkei zukommt.
Ziel der Veranstaltung war es, der Vermutung von Vorurteilen und einseitigen Sichtweisen in den Medienberichterstattungen beider Länder nachzugehen, die Konfliktlinien aufzuzeigen und ihre Hintergründe zu erörtern. Sowohl die Medienschaffenden selbst, als auch die deutsch-türkische Öffentlichkeit sollten so zu einem kritischeren Umgang mit den bestehenden Diskursen angeregt werden.
Mit der nun vorliegenden, von der Türkeivertretung der Heinrich-Böll-Stiftung in Istanbul herausgegebenen Publikation sollen die auf der Konferenz gehaltenen Beiträge einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden. Wir hoffen so, auf das Thema der Medienverantwortung in den deutsch-türkischen Beziehungen noch einmal nachdrücklich aufmerksam zu machen und somit einen weiteren Beitrag zur Vertiefung und Bereicherung des deutsch-türkischen Dialogs zu leisten.
Claudia Hahn-Raabe
Ulrike Dufner
Kristina Kamp
PDF (364kb, 51S)








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